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verzinkter C-Stahl für Solaranlagen

  • Innengewalzter C-förmiger Stahl: Sechs wichtige Wissenspunkte
    Innengewalzter C-förmiger Stahl: Sechs wichtige Wissenspunkte
    ICH.Kaltgeformter dünnwandiger StahlDie meisten Menschen verbinden Stahl mit warmgewalzten I-Trägern und U-Profilen, die schwer und dick sind. Innengewalzter C-Stahl hingegen zählt zu den kaltgeformten Dünnwandstählen. Er wird bei Raumtemperatur hergestellt, indem aufgewickelte Stahlplatten oder -bänder kontinuierlich durch mehrere Walzenpaare gebogen werden, ähnlich wie beim Falten von Papier. So entstehen nach und nach komplexe Querschnitte wie C- und Z-Profile. Dieses Verfahren kommt ohne Wärme aus und basiert auf Kaltverformung. Warum ist das bemerkenswert? Weil das Kaltbiegen einen Verfestigungseffekt bewirkt: Die Streckgrenze des Stahls erhöht sich im Vergleich zum Rohmaterial um 10 bis 20 %. Anders ausgedrückt: Das Material wird nach dem Kaltbiegen „fester“. Außerdem ermöglicht es die Herstellung großer Querschnitte mit sehr geringen Wandstärken (üblicherweise 1,5 bis 3,0 mm), was zu einer extrem hohen Materialausnutzung führt. Im Vergleich zu warmgewalztem Stahl können durch Kaltbiegen etwa 25 bis 30 % Stahl eingespart werden. Dies ist eine der Kerntechnologien, die es ermöglicht, die Kosten von Photovoltaik-Halterungen zu senken und gleichzeitig die Festigkeit beizubehalten.  II. Pfetten vs. HauptträgerViele bezeichnen beim Betrachten von Tragwerksplänen alle C-förmigen Stahlträger als „Pfetten“, obwohl sie tatsächlich unterschiedliche Funktionen erfüllen. In einem Photovoltaik-Tragwerk: Pfetten sind die horizontalen Träger, die die Photovoltaikmodule direkt stützen. Die Module werden mittels Klemmen oder Schrauben an den Pfetten befestigt, und die Pfetten sind dafür verantwortlich, die von den Modulen übertragenen Wind- und Schneelasten aufzunehmen. Hauptträger (auch Diagonalträger genannt) sind die schräg verlaufenden, tragenden Bauteile, die die Pfetten stützen. Ein Ende ist mit der Stütze verbunden, das andere mit der Diagonalstrebe oder einer weiteren Stütze, wodurch die Kraft von den Pfetten auf die Stütze übertragen wird. Vereinfacht gesagt: Pfetten sind wie die Dachsparren, während Hauptträger den Hauptträgern einer tragenden Wand entsprechen. Ein einzelner, nach innen gebogener C-förmiger Stahlträger kann sowohl als Pfette als auch als Hauptträger verwendet werden; der einzige Unterschied liegt in der Lastgröße und der Ausrichtung. In der Planungsphase sind statische Berechnungen erforderlich, um die Spezifikationen der einzelnen Bauteile zu ermitteln – typischerweise ist der Querschnitt des Hauptträgers um eine Größe größer als der der Pfette. (Das Foto stammt von der 微信公众号-机电原理) III.Feuerverzinkungsdicke und LebensdauerPhotovoltaik-Halterungen müssen eine Lebensdauer von über 25 Jahren haben, weshalb Korrosionsschutz von größter Bedeutung ist. Die gängigste Methode zum Korrosionsschutz ist das Feuerverzinken: Dabei wird C-förmiger Stahl in flüssiges Zink bei etwa 445 °C getaucht, um eine Zink-Eisen-Legierungsschicht und eine äußere Schicht aus reinem Zink zu bilden. Doch wie dick muss die Zinkschicht sein? Empirische Daten zeigen uns:Ländliche oder allgemeine Binnenumgebungen: Eine doppelseitige verzinkte Schicht von 40-50 μm (ca. 275-350 g/m²) kann 15-20 Jahre halten. Industriegebiete oder schwach verschmutzte Gebiete: 50-65 μm (ca. 350-450 g/m²), entsprechend 20-25 Jahren. Für Küstengebiete innerhalb von 2 km oder in Umgebungen mit hoher Luftfeuchtigkeit und hohem Salzgehalt ist eine Beschichtungsdicke von 80 μm oder mehr (ca. 550–600 g/m²) erforderlich, um eine Lebensdauer von über 25 Jahren zu erreichen. Es ist wichtig zu beachten, dass eine dickere Beschichtung nicht immer besser ist – übermäßige Dicke erhöht die Sprödigkeit der Beschichtung, verringert die Haftung und treibt die Kosten erheblich in die Höhe. Daher beinhaltet eine sinnvolle Planung die Wahl eines geeigneten Beschichtungsgewichts basierend auf dem Korrosionsgrad des Projektstandorts. Die in letzter Zeit beliebte Zink-Aluminium-Magnesium-Beschichtung (mit 3,5–11 % Aluminium und 1–4 % Magnesium) stellt eine technologische Weiterentwicklung dar: Ihre Korrosionsbeständigkeit ist 3–10 Mal höher als die von reinem Zink, und die Schnittkanten sind selbstheilend; selbst bei Kratzern während der Installation ist keine Nachbeschichtung erforderlich, wodurch sie sich besonders für Küsten- und saure/alkalische Umgebungen eignet. (Das Foto stammt von der 微信公众号-机电原理) IV. Warum verbessert das Curlen nach innen die Kraft?Diese Frage verdeutlicht die Raffinesse der technischen Mechanik. Wird ein offener C-förmiger Stahlträger unter Druck gesetzt, ist die wahrscheinlichste Folge nicht ein Festigkeitsversagen, sondern Instabilität – vergleichbar mit dem Zerdrücken einer leeren Getränkedose. Die Flansche (die beiden geraden Kanten) eines C-förmigen Stahlträgers neigen dazu, sich unter Druck nach außen oder innen zu verdrehen; diese Art des Versagens wird als lokales Beulen bezeichnet. Die nach innen gewölbte Kante dient der elastischen Stabilisierung des Flanschrandes. Die gerollte Kante wirkt wie eine kleine Trennwand und verhindert ein freies Verdrehen des Flansches. Dadurch wird die kritische Knickspannung des Flansches deutlich erhöht, sodass das Bauteil auch bei geringeren Wandstärken eine stabile Tragfähigkeit beibehält. Technisch gesehen verbessert dies die Verformungs- und Lokalbeultragfähigkeit des Profils. Zur Veranschaulichung: Stellen Sie sich ein dünnes Blatt Papier vor. Im flachen Zustand lässt es sich leicht biegen; faltet man jedoch an beiden Seiten eine kleine Kante um, wird es deutlich steifer. Diese nach innen gebogene Kante ist die sogenannte „gefaltete Kante“ – mit sofortiger Wirkung. Aus diesem Grund müssen C-förmige Stahlprofile für Photovoltaikanlagen gerollte Kanten aufweisen und dürfen nicht nur eine offene U-förmige Nut besitzen. V. Lastübertragungspfad: Vom Modul zur Masse, keine Unterbrechung zulässigDie zentrale Sicherheitslogik beim Design von Photovoltaik-Kraftwerken ist die Integrität des Lastübertragungspfads. Das nach innen gekrümmte, C-förmige Stahlprofil nimmt eine zentrale Position auf diesem Pfad ein. Betrachten wir den Prozess von oben nach unten: Wind oder Schnee wirken auf die Oberfläche der Photovoltaikmodule ein. Die Module übertragen die Last über Klemmen oder Bolzen auf die Pfetten (nach innen gewalztes C-förmiges Stahlblech). Die Pfetten übertragen dann die Last auf den Hauptträger (der ebenfalls aus C-förmigem Stahl bestehen kann). Der Hauptträger überträgt die Last auf die Stützen (üblicherweise C-förmige Stahlträger oder runde Rohre). Die Säulen übertragen die Last auf das Fundament (Ortbetonpfähle, Schraubpfähle usw.). Das Fundament leitet die Last letztendlich in den Untergrund (Boden oder Gestein) weiter. Das Versagen eines beliebigen Knotens entlang dieser Konstruktionslinie – beispielsweise lockere Verbindungsbolzen, lokales Ausknicken des C-förmigen Stahlprofils oder Schweißrost – führt zum Einsturz der gesamten Struktur. Daher muss die Konstruktion von Photovoltaik-Trägern nicht nur die Festigkeit jedes einzelnen Stahlprofils berechnen, sondern auch die Tragfähigkeit der Verbindungsknoten überprüfen und sicherstellen, dass die Beschichtung aller Bauteile an den Knotenpunkten durchgehend ist (z. B. durch verzinkte Schrauben, Federmuttern usw.). Die langen Befestigungslöcher auf der Rückseite des nach innen gewalzten C-förmigen Stahlprofils ermöglichen eine einfache Positionierung und bieten ausreichend Spielraum für die Bolzenverbindungen. VI. Warum sollte man Schweißarbeiten vor Ort vermeiden? Bei einigen kleineren Photovoltaikprojekten oder temporären Kraftwerken schneiden und schweißen Bautrupps aus praktischen Gründen C-förmige Stahlprofile vor Ort. Dies ist aus drei Gründen ein absolutes Tabu: Zunächst verbrennt die Verzinkungsschicht. Beim Schweißen kann die lokale Temperatur über 1500 °C erreichen, wodurch die Verzinkungsschicht sofort verdampft oder oxidiert. Auch die Zinkschicht um die Schweißstelle herum versagt aufgrund der hohen Temperatur. Diese Stelle wird zu einer Schwachstelle für Korrosion, die innerhalb weniger Jahre von innen durchrostet und irreparabel wird. Zweitens verursacht das Schweißen Verformungen. Der Stahl kühlt nach der lokalen Erwärmung ab und zieht sich zusammen, wodurch sich das C-förmige Stahlprofil verbiegt und verdreht. Die ursprünglich geplante Abweichung von maximal 1 mm pro Meter kann nach dem Schweißen 5 mm pro Meter betragen. Photovoltaikmodule sind Glasprodukte und reagieren äußerst empfindlich auf Planheit; Verformungen der Trägerstruktur können direkt zu Mikrorissen oder zum Bruch der Module führen. Drittens nimmt die Festigkeit der Wärmeeinflusszone ab. Der Kaltverfestigungseffekt des kaltgeformten Stahls wird durch den Schweißprozess aufgehoben, was zu einer geringeren Streckgrenze in der Nähe der Schweißnaht als beim ursprünglichen Grundwerkstoff führt. Standardmäßige Photovoltaik-Trägersysteme verwenden daher Schraubverbindungen: Vorgefertigte Verbinder, Schrauben, Federmuttern und Sicherungsscheiben werden für die Montage vor Ort verwendet, ähnlich wie Bausteine. Dies gewährleistet dauerhaften Korrosionsschutz, erleichtert Demontage und Justierung und erfüllt die Qualitätsanforderung einer 25-jährigen Lebensdauer besser.
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