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Unternehmensnachrichten

Die EU-Kohlenstoffzölle treten heute in Kraft und schaffen grüne Chancen für die Photovoltaikindustrie.

Die Europäische Union hat offiziell veröffentlicht Mechanismus zur Anpassung der Kohlenstoffgrenzen (CBAM) Die Gesetzgebung im Amtsblatt der EU tritt am 17. Mai – dem Tag nach ihrer Veröffentlichung – in Kraft. Damit sind alle Verfahren für das formelle Inkrafttreten des EU-CO₂-Zolls abgeschlossen.

 

Was ist CBAM?

CBAM ist ein Kernbestandteil der EU „Geeignet für 55-Jährige“ Das Emissionsreduktionspaket zielt auf eine Reduzierung der Emissionen um 55 % gegenüber dem Niveau von 1990 bis 2030 ab. Vereinfacht ausgedrückt erhebt die EU Zölle auf kohlenstoffreiche Importe aus Drittländern, die auf den darin enthaltenen Emissionen basieren.

 

Primäre Ziele

Der CO2-Zoll zielt darauf ab, zu verhindern „Kohlenstoffleckage“ – wo EU-Hersteller in Regionen mit schwächeren Umweltstandards abwandern, was zu keiner globalen Netto-CO₂-Reduzierung führt. Es schützt EU-Produzenten, erhöht die Kosten für ausländische Produzenten mit laxen Zielen und schreckt von einer Verlagerung ab. EU-Emissionshandelssystem (EU-ETS) wird die kostenlosen Vergünstigungen bis 2032 schrittweise abschaffen.

 

Implementierungszeitplan & -umfang

CBAM umfasst zunächst Zement, Stahl, Aluminium, Düngemittel, Elektrizität und Wasserstoff.

 

▪ Probezeitraum: 1. Oktober 2023 – 31. Dezember 2025

▪ Vollständige Umsetzung: 1. Januar 2026

Importeure müssen CBAM-Zertifikate erwerben, deren Preis sich nach den wöchentlichen EU-ETS-Emissionszertifikatauktionen (€/t CO₂) richtet.

 

Auswirkungen auf China

Als größter Handelspartner der EU steht China vor erheblichen Konsequenzen:

 

▪ 80 % der Kohlenstoffemissionen aus Chinas für die EU bestimmten Vorprodukten stammen aus der Metall-, Chemie- und Nichtmetallindustrie – allesamt Hochrisikosektoren gemäß CBAM.

 

▪ Schätzungsweise 5‐7‐% der gesamten chinesischen Exporte nach Europa sind betroffen, wobei die betroffenen Sektoren einen Exportrückgang von 11‐13‐% verzeichnen.

 

▪ Zusätzliche jährliche Kosten: 100‐300‐Millionen US-Dollar (1,6‐4,8% der erfassten Exporte).

 

Für die chinesische Stahlindustrie überschreiten die Kohlenstoffemissionen pro Tonne die EU-Standards um 1 Tonne, was potenziell zu Mehrkosten von ~650 ¥/Tonne (11 % Steuerbelastung) führt.

 

Chancen und Herausforderungen

Während der zunehmende Exportdruck steigt, bietet CBAM auch Grüne Chancen:

 

▪ Chinas Kohlenstoffmarkt ist noch in den Anfängen; eine stärkere Kommunikation der EU ist erforderlich.

 

▪ Traditionelle Industrien müssen „Qualitätsverbesserung und CO2-Reduzierung“ anstreben.

 

▪ Die Photovoltaik- und die neuen Energiesektoren könnten Exportimpulse erhalten und europäische Investitionen in saubere Technologien anziehen, wodurch der CO2-Zoll zu einem Katalysator für Chinas PV-Industrie wird.