

Aufbauend auf dem mäßigen Erfolg von schwimmenden Photovoltaikanlagen auf Seen und Stauseen weltweit, Offshore-Schwimm-Photovoltaikprojekte (FPV) entwickeln sich zu einer bedeutenden Chance. für Projektentwickler, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung mit Windparks.

George Heynes Die Studie untersucht, wie sich der Sektor von Pilotprojekten zu wirtschaftlich rentablen Großprojekten entwickelt. Schwimmende Photovoltaikmodule funktionieren ähnlich wie landbasierte Systeme, werden jedoch auf schwimmenden Plattformen in Ozeanen, Seen und Flüssen installiert – also an Orten, wo der Netzausbau schwierig ist. Regionen wie beispielsweise … Karibik, Indonesien und die Malediven von diesem Ansatz erheblich profitieren würden.
Ein wesentlicher Vorteil von schwimmenden Offshore-Photovoltaikanlagen ist seine Fähigkeit, mit bestehender Infrastruktur für erneuerbare Energien zu koexistieren:
▪ Wasserkraftanlagen Die Integration von schwimmenden Photovoltaikanlagen (FPV) kann die Projektkapazität erhöhen. Der Weltbankbericht „Where Sun Meets Water: Floating Solar Market Report“ stellt fest, dass zusätzliche Solarkapazität Wasserkraftwerken hilft, in Niedrigwasserzeiten in den Spitzenlastbetrieb zu schalten.
▪ Offshore-Windparks kann mit schwimmenden Photovoltaikanlagen kombiniert werden, um die Produktivität großer Meeresbauwerke zu maximieren. Allard van HoekenDer CEO und Gründer von Oceans of Energy erklärte: „Die Kombination von schwimmenden Offshore-Photovoltaikanlagen mit Offshore-Windkraftanlagen ermöglicht eine deutlich schnellere Projektentwicklung, da die Infrastruktur bereits vorhanden ist. Nur 5 % der Nordsee könnten 50 % des jährlichen Energiebedarfs der Niederlande decken.“
Weitere Vorteile sind: Wasserkühlung für höhere Energieausbeute, geringere Modulbeschattung, Vermeidung umfangreicher Standortvorbereitungen und vergleichsweise einfache Installation. Chris WillowDer Leiter der Abteilung für schwimmende Windkraftentwicklung bei RWE Offshore Wind merkte an, dass Offshore-Photovoltaik „neue Möglichkeiten für die Solarstromerzeugung im Gigawattbereich eröffnet, indem sie Landknappheit vermeidet“. Ingrid Lomelde, leitende Schiffsarchitektin bei Moss Maritime, hob die Relevanz für Stadtstaaten wie Singapur hervor, wo der Platz für terrestrische Energieerzeugung begrenzt ist.

Francisco Vozza, Chief Commercial Officer von Solar-Duck, wies auf neue kommerzielle Projekte in Griechenland, Italien, die Niederlande, Japan, Bermuda, Südkorea und SüdostasienDies bestätigt, dass die Anwendungen bereits wirtschaftlich rentabel sind.
Obwohl weiterhin Herausforderungen bestehen, bergen schwimmende Photovoltaikanlagen das Potenzial, drastische Erhöhung der Kapazität für erneuerbare Energien in der Nordsee und anderen Meeresregionen, wodurch die globale Energiewende beschleunigt wird.