

Am 30. März 2022 veröffentlichte das japanische Forschungsinstitut für umfassende Systemressourcen (Resource Comprehensive System Research Institute of Japan) einen Bericht, der die tatsächlichen installierten Kapazitätsdaten für Photovoltaik-Systeme (PV) ab dem Jahr 2020 präsentiert und die "Installationsprognose für den japanischen Photovoltaik-Markt im Jahr 2030 (Ausgabe 2022)" aktualisiert.
Laut eigenen Schätzungen:
Zum Vergleich: Der vom japanischen Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) am 22. Oktober 2021 verabschiedete „Sechste Energiegrundplan“ sieht für die Solarstromerzeugungskapazität bis 2030 ein Ziel von „117,6 GW (Wechselstromleistung, positives Zielniveau)“ vor. Das „positive Ziel“ des METI entspricht nahezu der Prognose bei der derzeitigen normalen Wachstumsrate.
Wichtige Umrechnung: Nennleistung und tatsächliche Ausgangsleistung
Analyse der Spitzenlastanpassung
Bei einem beschleunigten Ausbauszenario könnte die mittägliche Photovoltaikleistung (98 GW AC) an einem sonnigen Tag etwa 61 % des nationalen Spitzenbedarfs (98 GW / 160 GW) decken.
Vor diesem Entwicklungshintergrund ist das stetige Wachstum der japanischen Photovoltaikindustrie untrennbar mit der Erschließung diversifizierter Anwendungsszenarien verbunden.
Als international tätiges Unternehmen, das maßgeblich an Japans Energiewende beteiligt ist, hat die Solar First Group in den letzten Jahren erfolgreich mehrere unterschiedliche Photovoltaikprojekte in Japan an das Stromnetz angeschlossen: großflächige Freiflächen-Solaranlagen auf flachem Gelände, die die begrenzten Landressourcen optimal nutzen und die Stromerzeugungseffizienz steigern; ein Projekt für eine solare Agrarplattform, das in landwirtschaftlichen Gebieten umgesetzt wurde und innovative Photovoltaikmodule über Ackerland installiert, um eine „Agrar-Photovoltaik-Komplementarität“ zu erzielen, die nicht nur die Ernteerträge sichert, sondern auch einen neuen Kanal für saubere Energie erschließt; sowie ein in Zusammenarbeit mit lokalen Behörden entwickeltes dezentrales Solardachsystem, das Industrieparks und öffentliche Gebäude mit Solaranlagen ausstattet und so den städtischen Strombedarf effektiv reduziert.

Diese Projekte haben nicht nur direkt mehrere zehn Megawatt an netzgekoppelter Kapazität beigetragen, sondern durch technologische Anpassung auch optimale Stromerzeugungsmodelle unter Japans komplexen geografischen und klimatischen Bedingungen erforscht. So wurde beispielsweise im Agrarplattformprojekt der Lichtbedarf der Nutzpflanzen mit der Stromerzeugung in Einklang gebracht, indem der Neigungswinkel der Photovoltaikmodule angepasst wurde, während das Dachstützsystem so konzipiert wurde, dass es die Windbeständigkeit in taifungefährdeten Gebieten erhöht.

Die Vorgehensweise von Solar First hat die zentrale Voraussetzung eines „verbesserten Netzanschlussumfelds“ im Szenario des beschleunigten Ausbaus bestätigt. Die kontinuierliche Erweiterung des Projektportfolios trägt maßgeblich dazu bei, Japan seinem Ziel einer Wechselstromleistung von 140 GW näherzubringen.
Kernaussage: Selbst im optimistischsten Szenario eines beschleunigten Ausbaus wird erwartet, dass die Photovoltaik-Stromerzeugung in Japan im Jahr 2030 an einem sonnigen Mittag etwa 60 % des nationalen Spitzenstrombedarfs decken wird.
