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Unternehmensnachrichten

Nordkorea schlägt China Investitionen in Solarenergie für Aquakulturpachtverträge im Westchinesischen Meer vor

 

Diese Initiative zielt darauf ab, den chronischen Strommangel im Land inmitten anhaltender wirtschaftlicher Herausforderungen zu beheben.

 

Wichtigste Details des Angebots:

    • Investitionsbedingungen: Das Zweite Wirtschaftskomitee Nordkoreas (militärisch-wirtschaftliches Aufsichtsgremium) bot zehnjährige Pachtverträge für rund 5.000 Fischfarmen im Westmeer im Gegenzug für die Finanzierung von Solaranlagen an.
    • Projektumfang: Vorgeschlagene Solaranlage mit einer Leistung von 2,5 Millionen kW/Tag an der Westküste Nordkoreas.
    • Geografische Abdeckung: Die Aquakulturanlagen erstrecken sich über die Landkreise Seoncheon-gun (Nord-Pyongan), Jeungsan-gun (Süd-Pyongan), Gwaksan und Yeomju.
    • Übermittlungsmethode: Dokumente werden per Fax von Pjöngjang an chinesische Investorenkontakte gesendet.

 

Kontext und Herausforderungen:

    • Präzedenzfall: Ein ähnlicher Vorschlag aus dem Jahr 2019 bot die Abbaurechte für Seltene Erden in Cheolsan-gun für Solarinvestitionen an.
    • Sanktionsbeschränkungen: UN-Sanktionen verbieten den Export von Seltenen Erden und haben frühere Verhandlungen zum Erliegen gebracht.
    • Strategischer Kurswechsel: Der aktuelle, auf Aquakultur ausgerichtete Vorschlag vermeidet sanktionsbeschränkte Ressourcen.
    • Wirtschaftlicher Druck: Provinzbeamte bestätigen Pjöngjangs „alle notwendigen Mittel“ für ausländische Investitionen.

 

Hintergrund der Energiekrise:

    • Erzeugungskapazität: 24,9 Milliarden kWh (2018) – 4,3 % der südkoreanischen Stromerzeugung.
    • Produktion pro Kopf: 940 kWh (2019) – 8,6 % des Niveaus in Südkorea.
    • Infrastrukturprobleme: Veraltete Wasserkraft- und Wärmekraftwerke sowie ineffiziente Stromnetze.

 

Bemühungen um erneuerbare Energien:

    • Das Gesetz über erneuerbare Energien von 2013 priorisierte die Entwicklung von Solar-, Wind- und Geothermieanlagen.
    • Die Importe chinesischer Solarkomponenten vor der Pandemie unterstützten institutionelle Installationen.
    • Die gegenwärtige Blockade behindert den technischen Fortschritt und die Teilebeschaffung.

 

Chinesische Reaktion:

Berichten zufolge bleiben Investoren aufgrund geopolitischer Risiken, Unsicherheiten bei der Umsetzung und Bedenken hinsichtlich der langfristigen Tragfähigkeit vorsichtig.