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Solar-Bodenmontage

Doppellagige flexible Montagestruktur

Das flexible, doppellagige Seilnetz-Tragsystem für Photovoltaikanlagen (PV) besteht aus einer oberen und einer unteren Seilträgerkonstruktion, die durch vorgespannte Stahlseile ein tragendes und stabilisierendes Doppelseilnetz bilden. Dies ermöglicht größere Spannweiten (typischerweise 30–40 Meter) und höhere Durchfahrtshöhen (üblicherweise unter 8 Metern). Im Vergleich zu herkömmlichen festen Trägern kann der Fundamentbedarf reduziert werden (Daten zufolge um ca. 55 %, die tatsächlichen Werte variieren jedoch je nach Auslegung). Dadurch eignet sich das System für PV-Projekte, die eine geringe Bodenbeeinträchtigung oder eine verbesserte Flächennutzung erfordern. Es wurde primär für Kläranlagen, die Integration von Photovoltaik in die Landwirtschaft und die Fischerei entwickelt und ist an verschiedene Geländearten wie Gebirge, Hügel, Ebenen, Wüsten und Küstengebiete anpassbar.

Produktbeschreibung

Aus technischer Sicht bildet das zweilagige, flexible Seiltragsystem durch die Streben oder Seile zwischen der oberen und unteren Seillage ein stabiles, räumliches Krafttragsystem. Dadurch erreicht die Bauteilanordnung eine hohe Windbeständigkeit und ein gutes Verformungsverhalten. Die obere Seillage trägt hauptsächlich die vertikale Last, während die untere Seillage für die Gegenvorspannung und Stabilisierung sorgt und gemeinsam die Auslenkungsamplitude unter dynamischen Lasten wie Wind und Schnee begrenzt. Diese Konstruktion erfordert hohe Präzision beim Spannen und Verankern, bietet nach Fertigstellung jedoch eine relativ gleichmäßige Montagefläche für die Bauteile. Die Bauteile können horizontal oder vertikal angeordnet werden, wobei der Befestigungswinkel in der Regel 20° nicht überschreitet. Anpassungen sind innerhalb eines begrenzten Rahmens an die Projektanforderungen möglich.

 

 

Produktkomponenten

 
 

Vorteil

Relativ geringerer Fundamentbedarf:

Bei gleicher Tragfähigkeit kann die Anzahl der Fundamente im Vergleich zu herkömmlichen festen Stützen um etwa 55 % reduziert werden (die genaue Anzahl hängt von der Anordnung und dem Gelände ab).

 

Große Spannweite und hohe Durchfahrtshöhe:

Bietet ausreichend Platz für landwirtschaftliche Anpflanzungen, Aquakultur oder die Durchfahrt von Geräten darunter.

 

Hohe Geländeanpassungsfähigkeit:

Anpassungsfähig an Gebirge, Hügel, Ebenen, Wüsten und Küstengebiete.

 

Ausgezeichnete Windbeständigkeit:

Die doppellagige Seilfachwerkkonstruktion trägt zur Verbesserung der Gesamtsteifigkeit bei; das System ist mit in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Stabilisierungszugstangen und windbeständigen Seilen ausgestattet, was die Stabilität zusätzlich erhöht.

 

Vielfältige Korrosionsschutzoptionen:

Je nach Korrosionsgrad der Umgebung können feuerverzinkte, Zink-Aluminium-Magnesium- und Stahlseile mit unterschiedlichen Zinkschichtgewichten ausgewählt werden.

 

Kosteneffizienz:

Die anfänglichen Investitionskosten mögen höher sein als bei herkömmlichen Fördermaßnahmen, aber im Hinblick auf langfristige Stabilität und effiziente Landnutzung kann sie eine bessere Kosteneffizienz bieten..

 

 

Parameter

BasistypPHC/Ortbetonpfahl
ModularrayLandschaft/Porträt
ModulbefestigungSchrauben/Klemmen
Winkel≤20° (anpassbar)
Umgebungstemperatur-20 °C bis 60 °C
MaterialQ235B/Q355B/Q420/usw.
StahlseilHochfester, relaxionsarmer, vorgespannter, verzinkter Stahldraht
VerankerungsvorrichtungKlemmanker/Clip-Anker (mit Verriegelungsvorrichtung)
Beschichtung

Befestigungselement verzinkt >45 μm;

Struktur galvanisiert >65 μm;

Zink-Aluminium-Magnesium-Doppelseitengewicht >275 g/m;

Gewicht der Zinkschicht pro Flächeneinheit des Stahlstrangs: 190 g/m bis 350 g/m.

 

 

Anwendbare Szenarien

▪ Abwasserbehandlungsanlage (nutzt den Raum über dem Wassertank, wodurch Betriebs- und Wartungsunterbrechungen minimiert werden)

 

▪ Landwirtschaftlich-solarbetriebene Hybridanlage (hohe Deckenhöhe und große Spannweite ermöglichen den Zugang für Maschinen und die natürliche Beleuchtung)

 

▪ Aquakultur-Solar-Hybrid (minimiert die Wasserflächenbedeckung und schafft so Platz für Aquakultur)

 

▪ Bergige/hügelige Gebiete (weniger Fundamente, geringerer Aushub)

 

▪ Ebenen/Wüsten/Küstenregionen (Lösungen für Korrosionsschutz und Windbeständigkeit können aufeinander abgestimmt und ausgewählt werden)

 

▪ Projekte in windreichen Gebieten oder mit strengen Anforderungen an die Verformungsbeständigkeit

 

 

Wichtige Hinweise:

Hohe Anforderungen an die Konstruktionsgenauigkeit:

Das Spannen und Verankern muss gemäß dem vorgegebenen Vorspannungswert erfolgen. Es wird empfohlen, dies von Fachpersonal mit Erfahrung im Umgang mit flexiblen Gerüsten durchführen zu lassen.

 

Regelmäßige Überprüfung der Befestigungselemente von Bauteilen:

Schrauben und Klemmen können sich durch Windvibrationen lösen; dies sollte im Wartungsplan berücksichtigt werden.

 

Die Auswahl des Korrosionsschutzes sollte der Umgebung angepasst sein:

In Küstenregionen mit hoher Luftfeuchtigkeit und starker Salzsprühnebelbelastung wird die Verwendung höherer Zinkbeschichtungen oder Zink-Aluminium-Magnesium-Legierungen empfohlen.

 

Bei großen Spannweiten ist die Bauteilspannungskonsistenz zu berücksichtigen:

Beurteilen Sie die Auswirkungen der Kabelverformung auf den Rahmen; fügen Sie gegebenenfalls Zwischenstützen hinzu oder passen Sie das Spannsystem an.

 

Eingeschränkte Winkelanpassung:

Feste Winkel sind im Allgemeinen ≤20°; Winkel, die diesen Wert überschreiten, erfordern eine gesonderte Bewertung.

 

Auswahlempfehlungen (einlagig vs. zweilagig)

 

▪ Einlagige flexible Konstruktion: Geeignet für Projekte mit geringen Spannweiten und leichten Windlasten.

▪ Doppellagige flexible Konstruktion: Besser geeignet für Projekte mit höheren Anforderungen an Stabilität, Windbeständigkeit und Nutzung des darunter liegenden Raums.

▪ Vor einer Entscheidung sollten eine detaillierte Standortanalyse, die Überprüfung der Windkanaltestdaten und eine vollständige Lebenszykluskosten-Nutzen-Analyse durchgeführt werden.

 

Zertifizierungen und Sicherheitsberichte

 

Die vorgespannten Tragsysteme von Solar First haben die Windkanaltests nach CPP und RWDI bestanden. Die Testergebnisse zeigen, dass sie unter bestimmten Auslegungsbedingungen Windlasten standhalten, die relativ hohen Windgeschwindigkeiten (z. B. einem Taifun der Kategorie 15) entsprechen. Die tatsächliche Windbeständigkeit muss jedoch individuell anhand des Winddrucks, des Geländes und der Bauqualität des Projektstandorts ermittelt werden.

 

Das Unternehmen verfügt über ein professionelles Forschungs- und Entwicklungsteam sowie ein Labor, um die strukturelle Leistungsfähigkeit der Produkte kontinuierlich zu optimieren.

 

 

Zusammenfassung

Doppellagige, seilgestützte, flexible Photovoltaik-Träger bieten eine praktikable Lösung zur Reduzierung des Fundamentbedarfs bei gleichzeitig größeren Spannweiten und Durchfahrtshöhen. Ihre doppellagige Seilträgerkonstruktion trägt zur Windbeständigkeit und Verformungskontrolle bei, stellt jedoch auch höhere Anforderungen an Planung, Installation sowie Betrieb und Wartung. Das Produkt eignet sich für unterschiedliche Geländearten und weist insbesondere bei Mischnutzungsprojekten an Land oder im Wasser markante strukturelle Merkmale auf. Anwender sollten eine umfassende Bewertung unter Berücksichtigung der spezifischen Geländebeschaffenheit, Spannweite, Durchfahrtshöhe, Korrosionsbeständigkeit und der baulichen Möglichkeiten durchführen und die direkte Anwendung konventioneller Trägersysteme vermeiden.

 

 

Referenzprojekt Solar First

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