

Das schwimmende Photovoltaiksystem der Serie TGW03 kombiniert Schwimmkörper aus hochdichtem Polyethylen (HDPE) mit verstellbaren Metallstützen und eignet sich daher für Seen, Stauseen, Bergbausenken und andere Gewässer. Der Neigungswinkel des Systems lässt sich von 0° bis 15° einstellen. Dank klappbarer Verbindungsstücke und verschiedener Verankerungslösungen (z. B. Land- und Unterwasseranker, Betonblockanker) ist ein stabiler Betrieb unter unterschiedlichen hydrologischen Bedingungen gewährleistet. Die Breite des Wartungszugangskanals und der Auftrieb pro Flächeneinheit wurden gemäß den Sicherheitsanforderungen ausgelegt, um spätere Inspektionen und Wartungsarbeiten zu erleichtern.
Produktbeschreibung
Das schwimmende Photovoltaiksystem der Serie TGW03 ist ein Trägersystem, das sich für Süßwasser oder langsam fließende Küstengewässer eignet. Es verwendet Schwimmkörper aus hochdichtem Polyethylen (HDPE) als Hauptträger, kombiniert mit Metallstützen und flexiblen Verbindungsstücken zu einer modular einsetzbaren, schwimmenden Anlage. Das Systemdesign berücksichtigt Installationseffizienz, strukturelle Anpassungsfähigkeit und langfristige Betriebssicherheit und ermöglicht so den Einsatz von Photovoltaikanlagen auf nicht landwirtschaftlich nutzbaren Gewässern. Das Produkt wurde mehreren unabhängigen Leistungstests unterzogen und hat unter den vorgesehenen Bedingungen eine stabile Tragfähigkeit und Wellenbeständigkeit mit einer erwarteten Lebensdauer von mindestens 20 Jahren nachgewiesen.

Modul
Produktkomponenten

Vorteil
I. Komfortable Konstruktionsmerkmale
II. Systemanpassungsfähigkeit
III. Vorteile in puncto Sicherheit
IV. Anwendbare Gewässer
Parameter
| Installation | Wasseroberfläche |
| Verankerungsmethoden | Landpfahlanker/Unterwasserpfahlanker/Betonblockanker |
| Oberflächenwellenhöhe | ≤0,5 m |
| Oberflächendurchflussrate | ≤0,5 m/s |
| Windlast | bis zu 60 m/s |
| Schneelast | 0,5 kN/m² |
| Neigungswinkel | 5°, 10°, 15° |
| Standards | GB50009-2012, EN1990: 2002, ASCE7-05/ASCE7-10, AS/NZS1170, JIS C8955: 2017 |
| Material | HDPE, eloxiertes Aluminium AL6005-T5, Edelstahl SUS304, Zn-Al-Mg-beschichteter Stahl |
| Garantie | 10 Jahre Garantie |
Anwendbare Szenarien
▪ Stauseen und Seen: Gewässer, die nicht schiffbar sind oder als Trinkwasserschutzgebiete ausgewiesen wurden, eignen sich für die Implementierung von Fisch-Solar-Hybrid- oder reinen Photovoltaik-Stromerzeugungssystemen.
▪ Langsam fließende Flüsse und Kanäle: Flussabschnitte mit niedriger Fließgeschwindigkeit und relativ stabilem Wasserstand.
▪ Bergbaubedingte Senkungsgebiete: Verlassene Tagebaugruben mit angesammeltem Wasser, in denen schwer zu sanierende Landressourcen effektiv genutzt werden können.
▪ Kläranlagen und Aquakulturteiche: Wo die Funktion des Gewässers nicht mit dem Gesamtzweck des Gewässers in Konflikt steht, sodass eine multifunktionale Raumnutzung möglich ist.
Wichtige Hinweise:
▶ Anforderungen an die Voruntersuchung:
Eine detaillierte Untersuchung der Wassertiefe, der Wasserstandsschwankungen, der maximalen Windgeschwindigkeit, der maximalen Wellenhöhe, der Eislast (falls zutreffend) und der Wasserkorrosivität ist erforderlich. Diese Daten dienen als Grundlage für die Auslegung der Verankerung und der schwimmenden Körper.
▶ Die Verankerungskonstruktion erfordert eine spezielle Bewertung:
Die Verankerungsmethode und das Verankerungssystem sollten von einer erfahrenen technischen Einheit auf der Grundlage geologischer und hydrologischer Gegebenheiten entworfen werden, um eine Systemdrift oder Kollision aufgrund eines Versagens der Verankerung zu vermeiden.
▶ Maßnahmen gegen Biofouling:
Bei langfristigem Betrieb in warmen Gewässern kann es zu Biofouling, beispielsweise durch Algen und Schalentiere, kommen. Es wird empfohlen, anhand der Wasserqualität zu prüfen, ob zusätzliche Antifouling-Beschichtungen oder regelmäßige Reinigungen erforderlich sind.
▶ Regelmäßige Inspektion und Wartung:
Dies umfasst die Überprüfung der Unversehrtheit des Schwimmkörpers, des festen Sitzes der Verbindungen, des Verschleißes der Ankerseile und der Isolierung der elektrischen Leitungen. Ein vierteljährlicher oder jährlicher Wartungsplan wird empfohlen.
▶ Reaktion auf extreme Wetterereignisse:
In Gebieten, die anfällig für extreme Wetterereignisse wie Taifune, starke Konvektion und extreme Kälte/Frost sind, sollte die Sicherheit des Systems unter extremen Belastungen überprüft werden. Gegebenenfalls sind temporäre Verstärkungen oder Anpassungen der Bauteilneigung erforderlich.
▶ Ökologische und umweltbezogene Auswirkungen:
Schwimmende Photovoltaikanlagen können die Unterwasserbeleuchtung und den Sauerstoffgehalt beeinträchtigen. Es wird empfohlen, in ökologisch sensiblen Gewässern im Vorfeld eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen und gegebenenfalls lichtdurchlässige Bereiche oder Sauerstoffanreicherungsanlagen einzurichten.
Zusammenfassung
Schwimmende Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) bieten eine technologische Lösung, die Photovoltaik-Stromerzeugung mit der Nutzung von Wasserflächen kombiniert. Basierend auf einer modularen Schwimmstruktur verfügt dieses Produkt über verstellbare Stützen, Gelenkverbinder und verschiedene Verankerungsmethoden. Die Konstruktion ist auf einfache Installation, Systemanpassungsfähigkeit und strukturelle Sicherheit ausgelegt. Tests von unabhängigen Dritten haben die gute Windbeständigkeit und das langfristige Betriebspotenzial unter typischen Betriebsbedingungen bestätigt. Die Anlage eignet sich für verschiedene nicht schiffbare Gewässer wie Seen, Stauseen und Bergbausenkengebiete. In der Praxis sind jedoch eine kundenspezifische Auslegung und regelmäßige Wartung unter Berücksichtigung der jeweiligen hydrologischen, geologischen und meteorologischen Bedingungen erforderlich, um die Stabilität und Sicherheit des Systems über den gesamten Lebenszyklus zu gewährleisten.
Referenzprojekt Solar First
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