

Das schwimmende Photovoltaiksystem der Serie TGW02 ist primär für schwimmende Photovoltaik-Kraftwerke konzipiert und nutzt eine modulare Schwimmstruktur zur Aufnahme der Photovoltaikmodule. Das Systemdesign vereint Installationseffizienz mit Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Gewässerumgebungen und eignet sich daher für Seen, Stauseen, Bergwerke und einige küstennahe Gebiete. Die flexible Verbindung trägt dazu bei, die Auswirkungen von Wasserspiegelschwankungen auf die Struktur zu minimieren und bietet somit eine praktikable schwimmende Lösung für Photovoltaikprojekte unterschiedlicher Größe.
Produktbeschreibung
Das schwimmende Photovoltaiksystem der Serie TGW02 nutzt einen Hauptschwimmer unterhalb jedes einzelnen Moduls als Basiseinheit, was eine relativ gleichmäßige Auftriebsverteilung gewährleistet. Der Wartungszugangskanal ist mindestens 425 mm breit und bietet ausreichend Platz für tägliche Inspektionen. Kunststoffbolzen verbinden die Kanäle und verleihen der Anlage Flexibilität, um sich an Wasserstandsschwankungen und Wellenbewegungen anzupassen. Die Kabelkanäle für die elektrische Verkabelung lassen sich flexibel in Nord-Süd- oder Ost-West-Richtung verlegen, um unterschiedlichen Kraftwerkslayouts gerecht zu werden. Das Verankerungssystem unterstützt verschiedene Methoden, darunter Uferpfahlanker, Betonblockanker und Unterwasserpfahlanker, sodass die Auswahl je nach den geologischen Gegebenheiten des Gewässers möglich ist.
Verankerungssystem
Produktkomponenten

Vorteil
▪ Installationseffizienz: Weniger tragende Strukturbauteile vorne und hinten sowie weniger Befestigungsschrauben führen zu einem vergleichsweise schlankeren Bauprozess.
▪ Flexibles Layout: Durch die variable Abstände zwischen den Komponenten können Winkelanforderungen in verschiedenen Breitengraden erfüllt werden; die Anordnung kann dem natürlichen Gelände angepasst werden, was eine höhere Installationsdichte ermöglicht.
▪ Sichere Bewegung: Eine Wartungszugangsbreite von ≥ 425 mm bietet grundlegenden Schutz für den Personendurchgang.
▪ Anpassungsfähigkeit an den Float-Standard: Die flexible Konstruktion mit Kunststoffbolzenverbindungen kann sich bei Schwankungen des Wasserspiegels bis zu einem gewissen Grad verformen, wodurch das Risiko starrer Beschädigungen verringert wird.
▪ Kraft des schwebenden Körpers: SGS-Tests ergaben, dass die Gesamtstruktur bei einer Windgeschwindigkeit von 42 m/s keine signifikanten Schäden oder Verformungen aufwies und somit die üblichen Anforderungen an die Windlast erfüllte.
▪ Komfortable Verkabelung: Die Kabelführung kann flexibel gewählt werden (Nord-Süd oder Ost-West), um sich an unterschiedliche Layouts anzupassen.
▪ Mehrere Verankerungsoptionen: Für unterschiedliche geologische Wasserverhältnisse werden drei Verankerungsmethoden bereitgestellt, um die Anpassung des Projekts zu erleichtern.
Parameter
| Installation | Wasseroberfläche |
| Verankerungsmethoden | Landpfahlanker/Unterwasserpfahlanker/Betonblockanker |
| Oberflächenwellenhöhe | ≤0,5 m |
| Oberflächendurchflussrate | ≤0,5 m/s |
| Windlast | bis zu 60 m/s |
| Schneelast | 0,5 kN/m² |
| Neigungswinkel | 5°, 10°, 15° |
| Standards | GB50009-2012, EN1990: 2002, ASCE7-05/ASCE7-10, AS/NZS1170, JIS C8955: 2017 |
| Material | HDPE, eloxiertes Aluminium AL6005-T5, Edelstahl SUS304 |
| Garantie | 10 Jahre Garantie |
Anwendbare Szenarien
▪ Binnenseen und Stauseen
▪ Aquakulturteiche (Ergänzung von Solarenergie und Fischerei)
▪ Tagebaugruben in Kohlebergbaugebieten
▪ Oxidationsbecken in Kläranlagen
▪ Salzhaltige Böden oder salzhaltige Gewässer
▪ Küstennahe Gebiete (Korrosionsbedingungen müssen beurteilt werden)
Wichtige Hinweise:
▪ Die Verankerungsmethode muss von Fachleuten unter Berücksichtigung der spezifischen Wassertiefe, des Bodensediments und der Strömungsgeschwindigkeit entworfen und ausgewählt werden.
▪ Für den Einsatz in küstennahen oder stark salzhaltigen Umgebungen wird empfohlen, zusätzlich die Korrosionsschutzmaßnahmen für Metallverbinder und -bolzen zu überprüfen.
▪ Die Lockerung von Kunststoffbolzenverbindungen unter langfristiger Welleneinwirkung sollte in die regelmäßigen Inspektionspunkte aufgenommen werden.
▪ Auch wenn die Oberfläche des Schwimmkörpers rutschig ist, müssen die erforderlichen Antirutschmaßnahmen getroffen werden.
▪ Die endgültige Einstellung der Komponentenabstände und -winkel sollte in Verbindung mit den tatsächlichen Einstrahlungs- und Breitengradbedingungen des Projektstandorts überprüft werden.
Zusammenfassung
Dieses schwimmende System nutzt einen Hauptschwimmer mit flexiblen Verbindungen als Kernstruktur und bietet verschiedene Winkel-, Anordnungs- und Verankerungsoptionen bei gleichzeitigem Erhalt des grundlegenden Auftriebs und der erforderlichen Durchgangsbreite für Personen. Die Installation ist relativ einfach und das System lässt sich an komplexes Gewässergelände anpassen. Die von unabhängigen Dritten bestätigte Windlastkapazität macht es zu einer praktikablen Anwendungsreferenz in Gebieten mit normalen Windgeschwindigkeiten. Insgesamt eignet sich das System für verschiedene, nicht extreme Gewässerumgebungen und kann als zuverlässige technische Lösung für schwimmende Photovoltaikprojekte dienen.
Referenzprojekt Solar First
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