

Die netzgekoppelte Photovoltaikanlage für Wohnhäuser ist eine Solarstromanlage, die an das örtliche Stromnetz angeschlossen ist. Sie fängt Sonnenlicht mithilfe von Solarmodulen ein, die auf dem Dach oder im Garten installiert sind. Mithilfe des photovoltaischen Effekts wandelt sie die Sonnenenergie in Gleichstrom um. Der Wechselrichter wandelt diesen anschließend in Wechselstrom um, der mit Haushaltsgeräten und dem Stromnetz kompatibel ist.
Produktbeschreibung
Das netzgekoppelte Photovoltaik-System für Privathaushalte ist für den Einsatz in Haushalten und der Landwirtschaft optimiert und passt sich dank eines extrem weiten Spannungsbereichs und automatischer Spannungsregelung an komplexe Stromnetze an. Es verfügt über einen standardmäßigen Rückflussschutz und Schnittstellen für verschiedene Kommunikationsprotokolle. Der optionale Lichtbogenschutz AFCl erhöht die Sicherheit deutlich. Das sofort einsatzbereite System erfüllt die Anforderungen an den Netzanschluss für saubere Energie in Bereichen wie Hausdächern, Gewächshäusern und Fischteichen.
Im Gegensatz zu netzunabhängigen Systemen, die autark arbeiten und auf Batteriespeicher angewiesen sind, nutzen netzgekoppelte Systeme das Stromnetz als erweiterten Energiespeicher. Übersteigt die Photovoltaik-Erzeugung den Strombedarf des Haushalts, kann der Überschuss ins Netz eingespeist werden; reicht die Stromerzeugung nicht aus (beispielsweise nachts oder an bewölkten Tagen), kann der Haushalt Strom aus dem Netz beziehen. Dieser bidirektionale Energiefluss macht netzgekoppelte Photovoltaik-Systeme für Privathaushalte zur am weitesten verbreiteten Art im Bereich der dezentralen Photovoltaik.
Ein typisches netzgekoppeltes Wohngebäude hat üblicherweise eine installierte Leistung von 3 kW bis 25 kW und ist mit einer Spannung von 220 V oder 380 V an das öffentliche Stromnetz oder das Netz des Nutzers angeschlossen.
Technische Kernmerkmale
• Extrem niedrige Anlaufspannung und extrem breiter Spannungsbereich: Anpassung an komplexe Stromnetzumgebungen und Steigerung der Stromerzeugungseffizienz.
• Intelligente Rückflussverhinderungsfunktion: Entspricht den Sicherheitsstandards für Netzanschlüsse und verhindert Stromrückfluss.
• Mehrere Kommunikationsschnittstellen: Unterstützt RS485/Wi-Fi/GPRS-Fernüberwachung (wählen Sie eine der drei Konfigurationen).
• Automatische Spannungsstabilisierungstechnologie: Echtzeitanpassung an Netzschwankungen zur Gewährleistung eines stabilen Betriebs.
• Verbesserte Brandsicherheit: Eingebauter AFCl-Lichtbogenschutz (optionale Funktion), wodurch das Brandrisiko um 99 % reduziert wird.
• Bequeme Installation und Wartung: Die modulare Bauweise vereinfacht den Betriebsprozess.
Sicherheitsschutzsystem
• Ausgangsüberlastschutz
• Mehrstufiger Parameterschutz für den Akku (mit Passwortsperre)
• Automatische Schutzmechanismen wie z. B. gegen anormale Temperaturen
Parameter
| Systemleistung | 3,6 kW | 6 kW | 10 kW | 15 kW | 20 kW | 30 kW |
| Solarpanel-Strom | 450 W | 430 W | 420 W | |||
| Anzahl der Solarmodule | 8 Stück | 14 Stück | 24 Stück | 36 Stück | 48 Stück | 72 Stück |
| Photovoltaik-Gleichstromkabel | 1 Satz | |||||
| MC4-Stecker | 1 Satz | |||||
| Nennausgangsleistung des Wechselrichters | 3 kW | 5 kW | 8 kW | 12 kW | 17 kW | 25 kW |
| Maximale Scheinleistung | 3,3 kVA | 5,5 kVA | 8,8 kVA | 13,2 kVA | 18,7 kVA | 27,5 kVA |
| Bemessungsnetzspannung | 1/N/PE.220V | 3/N/PE, 400 V | ||||
| Netzspannungsbereich | 180~276 V AC | 270–480 V AC | ||||
| Bemessungsnetzfrequenz | 50 Hz | |||||
| Netzfrequenzbereich | 45–55 Hz | |||||
| Maximale Effizienz | 98,20 % | 98,50 % | ||||
| Inseleffektschutz | JA | |||||
| Verpolungsschutz für Gleichstrom | JA | |||||
| Wechselstrom-Kurzschlussschutz | JA | |||||
| Leckstromschutz | JA | |||||
| Schutzstufe | IP65 | |||||
| Betriebstemperatur | -25 ~ +60°C | |||||
| Kühlmethode | Natürliche Kühlung | |||||
| Maximale Arbeitshöhe | 4 km | |||||
| Kommunikation | 4G (optional) / WLAN (optional) | |||||
| Wechselstromausgangskabel aus Kupferkern | 1 Satz | |||||
| Verteilerkasten | 1 Satz | |||||
| Hilfsmaterial | 1 Satz | |||||
| Photovoltaik-Montagetyp | Montage aus Aluminium/Kohlenstoffstahl (ein Satz) | |||||
Anwendbare Szenarien
▪ Wohnhausdächer:
Flachdächer aus Beton, Wellblechdächer und Ziegeldächer sind die gängigsten Installationsarten für Photovoltaikanlagen (PV) auf Wohnhäusern. Dächer mit Süd- oder Südost-/Südwestausrichtung erhalten mehr Sonnenlicht.
▪ Villen und Luxusresidenzen:
Es können gebäudeintegrierte Photovoltaikanlagen (BIPV) oder Photovoltaik-Ziegel eingesetzt werden, um die Stromerzeugung mit der architektonischen Ästhetik in Einklang zu bringen.
▪ Balkone und Gärten:
In Häusern mit begrenztem Platzangebot können leichte Photovoltaikanlagen auf Balkonen installiert werden; Familien mit Gärten können Photovoltaik-Sonnenschutz, Carports usw. bauen.
▪ Ländliche, selbstgebaute Häuser:
Ländliche Häuser verfügen über ausreichend Dachfläche, die sich für die Installation von netzgekoppelten Systemen mit höherer Kapazität eignet.
▪ Neue Gebäude:
Die Integration von dezentralen Photovoltaik-Anlagen in Gebäudedächer, Parkhäuser und andere Bereiche wird gefördert.
Professionelle technische Dienstleistungen
▶ Lösungsentwicklung und Strukturanalyse:
Wir liefern kundenspezifische Lösungszeichnungen, Lastberechnungsberichte (einschließlich Windlast-/Schneelast-/Erdbebenkraftanalyse) oder Montagezeichnungen.
▶ Vor-Ort-Besichtigung:
Ingenieure führen gemeinsam mit ortsansässigen Bodenuntersuchungsexperten Vor-Ort-Untersuchungen der Bodenverhältnisse durch.
▶ Installationsschulung und -anleitung:
Wir stellen Installationsvideos, Installationshandbücher und Installationsanleitungen vor Ort bereit, um eine sichere und vollständige Installation zu gewährleisten.
Wichtige Hinweise:
▶ Vorinstallationsbewertung
▪ Vor der Installation muss die Tragfähigkeit des Daches geprüft werden, um sicherzustellen, dass es den Lastanforderungen der Photovoltaikanlage genügt. Die Tragfähigkeit von Flachdächern sollte im Allgemeinen mindestens 2,5 kN/m² und die von Schrägdächern mindestens 2,0 kN/m² betragen.
▪ Prüfen Sie die Ausrichtung und den Neigungswinkel des Daches sowie ob Bäume oder Gebäude die Sicht behindern. Sichtbehinderungen beeinträchtigen die Stromerzeugungseffizienz erheblich.
▪ Es ist zu prüfen, ob die verbleibende Nutzungsdauer des Daches mindestens 10 Jahre beträgt und ob bei der Installation eine ordnungsgemäße Abdichtung gewährleistet ist.
▶ Netzanschlussverfahren
▪ Für Photovoltaikprojekte im Wohnbereich ist die Einreichung eines Netzanschlussantrags und entsprechender Dokumente (Personalausweis, Eigentumsnachweis für die Immobilie oder das Dach, Systemplan usw.) beim örtlichen Energieversorgungsunternehmen erforderlich.
▪ Dezentrale Photovoltaikprojekte für Privathaushalte können zentral vom Stromnetzbetreiber oder von der Person selbst registriert werden.
▶ Sicherheit und Konformität
▪ Netzgekoppelte Geräte sollten je nach Bedarf der Netzleitsteuerung oder Fernsteuerung unterliegen. Nicht autorisierte externe Steuerungsschnittstellen dürfen nicht installiert werden.
▪ Die Ausgangsspannung des Wechselrichters muss den geltenden Normen entsprechen. Das Stromversorgungsunternehmen kann die Wechselrichterparameter überprüfen.
▪ Verteilerkästen und andere Geräte sollten vorzugsweise in öffentlichen Bereichen oder auf nicht zu Wohnzwecken genutzten Dachflächen installiert werden und nicht in der Nähe von Schlafzimmern oder Wohnzimmern.
▶ Betrieb und Instandhaltung
▪ Investoren sollten die Überwachung des Betriebszustands netzgekoppelter Anlagen verstärken und ihrer Verantwortung für die Netzspannungsregelung nachkommen.
▪ Die Systeminstallation sollte von Fachpersonal durchgeführt werden, um eine standardisierte Verkabelung und eine ausreichende Blitzschutz-Erdung zu gewährleisten.
Zusammenfassung
Netzgekoppelte Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) für Wohnhäuser sind eine Lösung zur Energieversorgung von Privathaushalten, die die Solarstromerzeugung mit dem öffentlichen Stromnetz kombiniert. Das System besteht aus Kernkomponenten wie Photovoltaikmodulen, netzgekoppelten Wechselrichtern, Montagesystemen und Stromzählern und ermöglicht ein Energiemanagementmodell, bei dem der Eigenverbrauch genutzt und überschüssiger Strom ins Netz eingespeist wird. Im Vergleich zu netzunabhängigen Systemen benötigen netzgekoppelte Systeme keinen Batteriespeicher, was zu geringeren Anfangsinvestitionen führt. Gleichzeitig bietet das Stromnetz eine zusätzliche Garantie für eine unterbrechungsfreie Stromversorgung.