

Dieses Produkt ist ein horizontales, einachsiges Nachführsystem, das primär in Photovoltaik-Kraftwerken eingesetzt wird, um die Modulanordnung entsprechend dem Sonnenstand auszurichten. Das System zeichnet sich durch unabhängige Steuerung und einen modularen Aufbau aus, wodurch die Anzahl der benötigten Fundamentpfähle unter bestimmten Geländebedingungen reduziert und die Kompatibilität mit gängigen Großmodulen gewährleistet wird. Die Gesamtstruktur wurde in Windkanaltests verifiziert und eignet sich für verschiedene Freiflächenanlagen.
Produktbeschreibung
Im Gegensatz zu herkömmlichen festen oder gekoppelten Nachführsystemen basiert dieses System auf dem Prinzip des unabhängigen Betriebs jedes Nachführsystems. Da keine mechanischen Verbindungen zwischen den Nachführsystemen bestehen, wird die Planung von Bau- und Wartungszufahrten vereinfacht. Die Systemsteuerung passt den Neigungswinkel an die Geländeunebenheiten und Echtzeit-Wetterdaten an, um die Sonneneinstrahlung unter verschiedenen Wetterbedingungen zu optimieren. Gleichzeitig trägt die modulare 2P-Bauweise (vertikale Zweikomponentenanordnung) zur Optimierung des Pfahlabstands bei und wirkt sich somit positiv auf die Gesamtkostenstruktur der Stützkonstruktion aus.
Produktkomponenten

Vorteil
▶ Geländeanpassungsfähigkeit
Anwendbar auf unebenes Gelände mit einem Nord-Süd-Hanggefälleunterschied von höchstens 15 %, wodurch der Aufwand für die Geländenivellierung reduziert wird.
▶ Stapelmenge
Das 2P-Moduldesign trägt dazu bei, die Anzahl der Pfähle pro Megawatt zu reduzieren, mit einem Referenzwert von ca. 140 Pfählen/MW, wodurch die Fundamentkosten kontrolliert werden.
▶ Modulkompatibilität
Unterstützt Module mit 182 mm und 210 mm Zellengröße, und die Systemspannung ist auf 1000 V oder 1500 V anpassbar.
▶ Wartungsfreundlichkeit
Unabhängige Tracker sind frei von Verbindungen und ermöglichen so den Zugang für Wartung und Reinigung.
▶ Fehlerüberwachung
Das unabhängige Steuerungssystem kann den Ort von Fehlern melden und so das Wartungspersonal bei einer schnellen Reaktion unterstützen und potenzielle Stromerzeugungsverluste reduzieren.
▶ Tracking-Strategie
Der Neigungswinkel kann anhand von Gelände- und Wetterdaten angepasst werden, wodurch unter bestimmten Wetterbedingungen potenziell eine höhere Leistung im Vergleich zu einem festen Winkel erzielt werden kann.
▶ Strukturelle Validierung
Durch firmeneigene Konstruktionspläne und Windkanaltests wird eine Stabilität innerhalb des angegebenen Windgeschwindigkeitsbereichs erwartet.
Tracker-Struktur
| Ortungstechnologie | Horizontaler Einachsen-Tracker |
| Systemspannung | 1000 V/1500 V |
| Tracking-Bereich | ±45%/±60° |
| Arbeitswindgeschwindigkeit | 18 m/s (anpassbar) |
| Maximale Windgeschwindigkeit | 35 m/s ASCE 7-10 (anpassbar) |
| Module pro Tracker | ≤60 Module (anpassbar) |
| Hauptmaterialien | Feuerverzinkter Stahl Q235B/Q355B, Zn-Al-Mg-beschichtet |
| Mittlere Beschichtungsdicke | >80μm |
| Antriebssystem | Schwenkantrieb |
| Fundamenttyp | PHC/Ortbetonpfahl/Stahlpfahl |
Steuerungssystem
| Steuerungssystem | MCU |
| Tracking-Modus | Zeitregelung mit geschlossenem Regelkreis + GPS |
| Genauigkeit der Nachführung | <2° |
| Kommunikation | Drahtlos (ZigBee, LoRa); Kabelgebunden (RS485) |
| Pulverbeschaffung | Externe Stromversorgung/Netzteilversorgung/Selbstversorgend |
| Automatische Verstauung bei Nacht | Ja |
| Automatische Ein- und Ausklappfunktion bei starkem Wind | Ja |
| Optimiertes Backtracking | Ja |
| Schutzgrad | IP65 |
| Betriebstemperatur | -30 °C bis 65 °C |
| Windmesser | Ja |
| Stromverbrauch | 0,3 kWh pro Tag |
Anwendbare Szenarien
▪ Großflächige Freiflächenkraftwerke
▪ Ergänzende Stromerzeugung aus Fisch-, Solar- und landwirtschaftlichen Quellen
▪ Dächer von Gewerbe- und Industriegebäuden: Anwendbar auf Flachdächer von Kraftwerken und Industrieanlagen aus Beton
▪ Szenarien zur ökologischen Wiederherstellung: z. B. von Salzböden, Wüsten usw., Verbesserung der ökologischen Umwelt bei gleichzeitiger Stromerzeugung.
Wichtige Hinweise:
▪ Der tatsächliche Windwiderstand hängt von der Fundamentkonstruktion, den geologischen Gegebenheiten und der Anordnung der Bauteile ab. Es wird empfohlen, ein Fachunternehmen mit der Durchführung einer Windlastprüfung am Projektstandort zu beauftragen.
▪ Die Betriebswindgeschwindigkeit beträgt 18 m/s. Wenn die Windgeschwindigkeit diesen Wert überschreitet, sollte das Steuerungssystem die Stütze in einen Schutzwinkel (z. B. horizontale Position) zurückführen, um eine längere Einwirkung von Überlasten zu vermeiden.
▪ Der Nachführbereich von ±45° oder ±60° kann je nach Breitengrad und Gelände des Projekts ausgewählt werden. Die Nachführung mit großem Winkel ist nicht für alle Standorte geeignet.
▪ Der typische Bemessungswert liegt bei etwa 140 Pfählen/MW. Die tatsächliche Anzahl hängt vom Pfahlabstand, dem Gelände und den Lastanforderungen ab.
▪ Der intelligente Tracking-Algorithmus benötigt präzise Gelände- und Wetterdaten. Um die Datenzuverlässigkeit zu verbessern, wird die Installation einer kleinen Wetterstation am Projektstandort empfohlen.
▪ Bei der Installation und Wartung ist auf die elektrische Erdung und die regelmäßige Schmierung des Drehantriebsmechanismus zu achten.
Zusammenfassung
Dieses einachsige Nachführsystem mit unabhängiger Steuerung und 2P-Modulstruktur bietet einen Nachführbereich von ±45° bis ±60°, ist mit 182/210-mm-Komponenten kompatibel und für verschiedene Fundamenttypen geeignet. Es zeichnet sich durch gute Anpassungsfähigkeit in Gelände mit Nord-Süd-Hängen von bis zu 15 % aus. Durch die Reduzierung der Pfahlgründungen und den Wegfall von Verbindungshindernissen wirkt es sich positiv auf die Investitionskosten und den Betriebskomfort des Kraftwerks aus. Alle Leistungsdaten basieren auf Windkanaltests und der Überprüfung der Tragwerksplanung; die tatsächliche Anwendung sollte unter Berücksichtigung der spezifischen Projektbedingungen bewertet werden.
Referenzprojekt Solar First
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