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Solar-Bodenmontage

Rammpfahl-Solar-Bodenmontage – Kohlenstoffstahl

Bei bodenmontierten Photovoltaik-Trägersystemen handelt es sich um Photovoltaik-Systeme, bei denen die Gründungspfähle mittels mechanischer Press- oder Schraubverfahren direkt in den Boden getrieben werden, auf denen die Photovoltaikmodule installiert werden.

  • Farbe :

    Silver (hot-dip galvanized) / Silver-gray (zinc-aluminum-magnesium coated)
  • Zertifizierung :

    CE, TÜV, ISO9001, SGS
  • Material :

    Hot Dip Galvanized Steel, Zn-Al-Mg pre-coated steel, Stainless Steel SUS304
  • Produktursprung :

    Tianjin, Fujian
  • Verschiffungshafen :

    Shanghai, Ningbo, Tianjin, Xiamen, Shenzhen ports

Produktbeschreibung

Freiflächen-Photovoltaik-Tragsysteme (PV-Tragsysteme) sind PV-Systeme, bei denen Gründungspfähle mittels mechanischer Press- oder Schraubverfahren direkt in den Boden eingebracht werden, auf denen die PV-Module installiert werden. Die Pfahlgründung nutzt primär die Reibung an den Pfahlseiten und den Widerstand an den Pfahlenden, um die Last des Überbaus zu tragen und das Gewicht der PV-Anlage sowie Wind- und Schneelasten etc. in die darunterliegende, tragfähige Bodenschicht abzuleiten. Je nach Einbringungsmethode lassen sich die Systeme in statische Druckgründungen (Einpressen von Fertigpfählen mit einem hydraulischen Vibrationshammer) und Schraubgründungen (Einschrauben von Schraubpfählen) unterteilen. Je nach Pfahlmaterial gibt es verschiedene Systeme, darunter Stahl-Ein- und Doppelpfahlgründungen, Schraubpfahlgründungen, Spannbetonrohrpfähle (PHC-Pfähle) etc. Bei diesem System ist kein Betonieren erforderlich; eine Rammmaschine drückt verzinkte Stahlsäulen hydraulisch bis zur erforderlichen Tiefe in den Boden und errichtet so innerhalb weniger Sekunden einen Stahlpfahl, was die Baueffizienz erheblich steigert.

Produktkomponenten

 

 

Vorteil

▪ Schnelle Baugeschwindigkeit und hohe Effizienz:

Rammgeräte werden zum direkten Einpressen oder Einschrauben verwendet und ermöglichen so die Fertigstellung einer Pfahlgründung in Sekundenschnelle. Im Vergleich zu Bodenankern wird die Installationsgeschwindigkeit um etwa 50 % erhöht; im Vergleich zu herkömmlichen Betonfundamenten wird erheblich Zeit bei Aushub, Schalung, Betonieren und Aushärten eingespart.

 

Wirtschaftlich und hocheffizient mit niedrigen Gesamtkosten:

Es werden keine Betonmaterialien benötigt, wodurch die Kosten für Stahlbewehrung, Zement und Zuschlagstoffe entfallen; der Herstellungsprozess ist einfach und ermöglicht so eine Massenproduktion und schnelle Lieferung. Vor Ort sind keine großen Montagegeräte erforderlich, was die Arbeitskosten erheblich reduziert.

 

Umweltfreundlich mit minimalen ökologischen Schäden:

Nahezu keine Geländeanpassung ist erforderlich, und es fallen keine Aushub- oder Verfüllarbeiten an. Dadurch werden die bestehende Vegetation nur minimal beeinträchtigt und die mit Betonbauarbeiten verbundenen Staub- und Abfallemissionen vermieden. Schraubpfähle sind zudem wiederverwendbar und somit besonders umweltfreundlich.

 

Hohe Anpassungsfähigkeit und gute Geländeverträglichkeit:

Die Konstruktion mit einer oder zwei Säulen eignet sich für unebenes Gelände, Hänge und welligen Untergrund und ermöglicht verstellbare Winkel in Ost-West-Richtung. Die Konstruktion mit einer Säule verkürzt die Rammzeit deutlich, während die Konstruktion mit zwei Säulen eine flexible Kopfdrehung und damit große Winkelverstellungen in drei Richtungen erlaubt.

 

Sicher, zuverlässig, korrosionsbeständig und langlebig:

Durch die Feuerverzinkung weisen die Bauteile aus Kohlenstoffstahl eine außergewöhnliche Korrosionsbeständigkeit auf und eignen sich für unterschiedlichste Klimazonen. Die Gesamtkonstruktion wurde geprüft und ist für den Einsatz unter extremen Wetter- und geografischen Bedingungen geeignet. Die Feuerverzinkung schützt nicht nur vor mechanischen Beschädigungen, sondern dient im Falle eines Beschichtungsversagens auch als Opferanode zum Schutz des Untergrunds.

 

Einfache Installation und Wartung:

Das weitgehend vormontierte, leichte Trägersystem verbessert die Effizienz der Installation vor Ort erheblich; alle Komponenten werden miteinander verschraubt, wodurch Schweißarbeiten reduziert und Wartung und Austausch erleichtert werden.

 

Hervorragende Wind- und Schneebeständigkeit:

Die Konstruktion aus reinem Kohlenstoffstahl gewährleistet die langfristige Zuverlässigkeit des Systems auch unter widrigen Wetterbedingungen wie Schneestürmen und starken Winden und ist in der Lage, Windlasten von 60–70 m/s und Schneelasten von 1,0–1,6 kN/m² standzuhalten. 

 

Parameter

InstallationBoden
StiftungC-förmige Stahlfundamente, vorgefertigte Rohrpfähle, Schraubanker, statische Druckpfähle, Betoneinbettpfähle usw.
Windlastbis zu 60 m/s
Schneelast1,4 kN/m²
StandardsGB50009-2012, EN1990:2002, ASCE7-05, AS/NZS1170, JIS C8955:2017,GB50017-2017
MaterialEloxiertes Aluminium AL6005-T5, feuerverzinkter Stahl, verzinkter Magnesium-Aluminium-Stahl, Edelstahl SUS304
TiefeC-förmiges Stahlrohr, das bis zu einer Tiefe von 1000 mm bis 2000 mm eingerammt wurde
Garantie10 Jahre Garantie
Auslegungslebensdauer25-30 Jahre

 

 

Produktarten

Aufgrund von Unterschieden in der Fundamentart und der Konstruktion können bodenmontierte Photovoltaik-(PV)-Pfahlsysteme in folgende Haupttypen eingeteilt werden:

 

Spiralpfahlsystem:

Dieses System verwendet Stahlrohrpfähle mit spiralförmigen Blättern, die mithilfe spezieller Maschinen in den Boden geschraubt werden. Vibrationen oder Hämmern sind nicht erforderlich, wodurch die Bodenbearbeitung minimal ist. Es eignet sich für Wüsten, Grasland, Wattflächen, Permafrost und die Wüste Gobi und ist besonders geeignet für trockene, harte Böden (Felsböden, Permafrost, Kiesböden usw.). Die Spiralpfähle sind wiederverwendbar und somit umweltfreundlich.

 

Stahl-Einsäulen-Pfahlsystem:

Dieses System nutzt einen einzelnen verzinkten Stahlpfahl als Fundament. Seine einfache Konstruktion und die Ein-Säulen-Bauweise verkürzen die Rammzeit erheblich und verbessern die Effizienz der Fundamentarbeiten. Es eignet sich für unebenes Gelände, da die Stützhöhe an die Geländebeschaffenheit angepasst werden kann, was insbesondere bei Großprojekten erhebliche wirtschaftliche Vorteile bietet.

 

Doppelpfahlsystem aus Stahl:

Dieses System zeichnet sich durch eine Doppelsäulenkonstruktion aus, deren Kopf in drei Richtungen um große Winkel schwenkbar ist. Es eignet sich für komplexes Gelände wie Hänge und unebene Flächen. Die Doppelsäulenkonstruktion bietet eine höhere Stabilität und Widerstandsfähigkeit gegen seitliche Belastungen und ist daher besonders für windreiche Gebiete geeignet. Das System mit vorgefertigten Betonrohrpfählen (PHC-Pfählen) verwendet vorgespannte, hochfeste Betonrohrpfähle, die in den Boden gerammt werden. Am oberen Ende befindet sich eine vorinstallierte Stahlplatte oder Bolzen zur Verbindung mit der oberen Stütze. Es eignet sich für Bereiche mit hohen Durchfahrtshöhen, Überschwemmungsgebiete, Wattflächen und weiche Böden. Betonrohrpfähle können in Fabriken vorgefertigt und in Serie produziert werden, was eine gleichbleibende und zuverlässige Qualität gewährleistet.

 

Statisches Druckpfahlsystem:

Dieses System nutzt einen hydraulischen Rammbock, um vorgefertigte Pfähle (meist PHC-Rohrpfähle oder Stahlpfähle) in den Boden zu pressen. Es zeichnet sich durch geringe Lärmbelastung und Vibrationsfreiheit aus. Es eignet sich besonders für lärm- und vibrationssensible Bereiche wie Stadtränder und ist für Böden mit hoher Tragfähigkeit anwendbar.

 

 

Anwendbare Szenarien

Freiflächen-Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) mit Pfahlgründung werden in verschiedenen Arten von Freiflächen-PV-Kraftwerken weit verbreitet eingesetzt, insbesondere in folgenden Bereichen:

 

Großflächige, bodenmontierte Photovoltaik-Kraftwerke:

Das häufigste Anwendungsszenario, geeignet für großflächige PV-Projekte in offenen Gebieten wie Wüsten, der Gobi und Graslandschaften.

 

PV-Projekte in Berg-/Hügelgebieten:

Bodenanker eignen sich für harte Böden; Pfahlgründungen durchdringen schwache Schichten, um die Lasten auf festes Gestein und Boden zu übertragen, wodurch sie sich besonders für Projekte mit komplexer Geologie und in Gebirgsregionen eignen.

 

Gebiete mit weichen Böden/Kohlebergbau-bedingten Senkungsgebiete/einsturzgefährdete Lössgebiete:

Rammgründungen bieten Tragfähigkeit durch die Reibung der Pfahlseiten und überwinden so wirksam die Risiken, die von weichem Boden, Setzungen und anderen ungünstigen geologischen Bedingungen ausgehen.

 

Komplementäre Projekte zur Kombination von Landwirtschaft und Photovoltaik/Fischerei:

Pfahlgründungen erfüllen die grundlegenden Bedürfnisse der landwirtschaftlichen/fischereilichen Produktion und ermöglichen gleichzeitig die Erzeugung von PV-Strom. Sie bieten eine gute Durchlässigkeit im Bereich der Pfahlgründung, was für die landwirtschaftliche Produktion und die Fischerei von Vorteil ist.

 

Wattflächen und Gezeitenzonen:

Vorgefertigte Betonrohrpfahlgründungen (PHC) werden häufig in Wattgebieten eingesetzt und bieten eine hohe Erosionsbeständigkeit sowie Anpassungsfähigkeit an hohe Wasserstände.

 

Winterbauprojekte:

Pfahlgründungen werden durch Grundwasser nicht beeinträchtigt und können auch unter winterlichen Wetterbedingungen normal errichtet werden, ohne durch die Aushärtungszeit des Betons eingeschränkt zu sein.

 

Wichtige Hinweise:

Wichtige geologische Vor-Ort-Untersuchung:

Vor Baubeginn muss eine professionelle geologische Untersuchung in Auftrag gegeben werden, um die Bodenart und die Tragfähigkeit (≥ 120 kPa in typischen Fällen) zu bestimmen. Eine geotechnische Untersuchung ist Voraussetzung für die Auswahl des geeigneten Pfahltyps und die Bestimmung der Rammtiefe; ein Bauen ohne vorherige Planung, basierend auf Erfahrungswerten, ist strengstens untersagt.

 

Präzise Anordnung der Pfahlpositionen:

Vor dem Rammen der Pfähle müssen gemäß den Konstruktionszeichnungen Messungen durchgeführt werden, um die genauen Koordinaten jeder Pfahlposition zu bestimmen. Mithilfe eines Drahtseil-Positionierverfahrens lassen sich Abweichungen der Pfahlpositionen präzise kontrollieren, sodass der Abstand und die Höhe der Pfähle auf der gesamten Baustelle den Konstruktionsvorgaben entsprechen.

 

Auswahl der Baumethode und Prozesssteuerung:

Schraubpfähle sollten mittels Drehbohren eingebracht werden; das Einbringen eines Rammhammers ist strengstens untersagt, um Beschädigungen der Wendel zu vermeiden. Stahlpfähle und Fertigbetonpfähle sollten vorzugsweise mit einem hydraulischen Vibrationshammer mit Klemmvorrichtung eingebracht werden; alternativ kann auch das Einbringen eines Rammhammers erfolgen. Die Rammtiefe muss gemäß den Bemessungsvorgaben genau eingehalten werden; die Kontrolle der Pfahlhöhe und der Pfahlpositionsabweichung ist ein zentraler Bestandteil der Bauqualitätskontrolle.

 

Sonderbehandlung für Bauarbeiten in der Winter-/Regenzeit:

Bei Bauarbeiten im Winter muss die Tiefe der Pfahlgründung an die Frosttiefe angepasst werden. In Gebieten mit hohem Grundwasserspiegel sind Rammpfähle Ortbetonpfählen vorzuziehen (letztere sind im Winter schwierig zu errichten und instand zu halten).

 

Korrosionsschutz:

Die feuerverzinkte Korrosionsschutzbeschichtung darf bei der Gerüstmontage nicht beschädigt werden. In Gebieten mit stark korrosiven Böden sind weitergehende Korrosionsschutzmaßnahmen erforderlich (z. B. eine Erhöhung der Verzinkungsdicke oder die Verwendung einer Epoxidbeschichtung); herkömmliche feuerverzinkte Stahlpfähle dürfen nicht direkt verwendet werden.

 

Kontrolle der Installationsgenauigkeit:

Bei der Montage ist darauf zu achten, dass die Vertikalität der Stützen (Vertikalität ≤ 1 mm), die Horizontalität der Träger und der Gesamtneigungswinkel des Gerüstsystems den Konstruktionsvorgaben entsprechen. Die horizontale Abweichung in Ost-West-Richtung (auf gleicher Höhe) darf 10 mm nicht überschreiten. Die Abnahme der Gerüstmontage muss den einschlägigen Bestimmungen der Norm GB 50205 „Norm für die Abnahme der Bauqualität von Stahlkonstruktionen“ entsprechen.

 

Lastprüfung:

In Gebieten mit hohen Wind- und Schneelasten ist eine fachliche statische Berechnung erforderlich. Die Wind- und Schneelasten sind anhand von Werten mit einer Wiederkehrperiode von 25 Jahren zu berechnen. Der Formfaktor für die Windlast auf das Fundament sollte ±1,3 betragen.

 

Überprüfung der Testpfähle:

Vor Baubeginn wird empfohlen, Probepfähle zu prüfen, um die Tragfähigkeit der einzelnen Pfähle (einschließlich Druck-, Zug- und Horizontaltragfähigkeit) zu testen und so die Sinnhaftigkeit und Zuverlässigkeit der Planung zu überprüfen.

 

Schutz des Geländes und Wiederherstellung der Umwelt:

Nach Abschluss der Bauarbeiten sollten die temporären Baustelleneinrichtungen umgehend abgebaut und gereinigt werden, und die betroffene Oberflächenumgebung sollte wiederhergestellt werden, um Schäden an der ökologischen Umwelt des Standorts zu minimieren.

 

Referenzprojekt Solar First

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