

Ortbetonpfähle sind eine Art von Ortbetonpfahlgründung, die zur Gewährleistung einer stabilen Tragfähigkeit und Verankerung des Bodenstützsystems von Photovoltaikanlagen eingesetzt wird. Das Prinzip besteht darin, an vorbestimmten Pfahlpositionen maschinell Löcher zu bohren, einen Bewehrungskorb einzusetzen und anschließend vor Ort Beton zu gießen, um eine monolithische Pfahlsäule zu errichten, die tief in die tragfähige Bodenschicht eingebettet ist. Dieses Produkt eignet sich für Photovoltaikprojekte mit komplexen geologischen Bedingungen, hohen Anforderungen an die Tragfähigkeit oder stark korrosiven Umgebungen und ist eine der am häufigsten verwendeten Gründungsarten in großen Freiflächenkraftwerken.
Farbe :
Natural silver(Colored according to customer requirements)Zertifizierung :
CE, TÜV, ISO9001, SGSMaterial :
Hot Dip Galvanized Steel, Stainless Steel SUS304Produktursprung :
Tianjin, FujianVerschiffungshafen :
Shanghai, Ningbo, Tianjin, Xiamen, Shenzhen portsProduktbeschreibung
Die Ortbetonpfahlgründung besteht aus drei Teilen: dem Pfahlkörper, dem Bewehrungskorb und den Kopfverbindern. Der Pfahlkörper ist eine zylindrische Betonkonstruktion mit einem innenliegenden Bewehrungskorb zur Verbesserung der Biege- und Zugfestigkeit. Am Pfahlkopf sind eine Stahlplatte oder Ankerbolzen zur Verbindung mit der Photovoltaik-Trägersäule vormontiert. Der gesamte Pfahl ist fest mit dem umgebenden Erdreich verbunden und trägt durch die Reibung an der Pfahlwand und die Spitzenlast gemeinsam das Gewicht der Photovoltaikmodule sowie Wind- und Schneelasten. Dank der Vor-Ort-Bohr- und Gießtechnik lassen sich die Abmessungen (Pfahldurchmesser, Pfahllänge) flexibel an die Bemessungslast und den geologischen Gutachtenbericht anpassen, was eine hohe Individualisierbarkeit ermöglicht.

Produktkomponenten

Vorteil
▪ Hohe und stabile Tragfähigkeit:
Die integrale Ortbetonkonstruktion nutzt die Seitenreibung und den Endwiderstand der Pfähle optimal aus, was zu einer überlegenen Druck-, Zug- und Horizontalkraftbeständigkeit im Vergleich zu vorgefertigten Pfählen gleicher Größe führt.
▪ Hohe Geländeanpassungsfähigkeit:
Die Höhe der Pfahlkopfplatte kann flexibel an unebenes Gelände wie Hänge und Senken angepasst werden, wodurch eine umfangreiche Nivellierung des Geländes entfällt.
▪ Hervorragende Haltbarkeit:
Der Beton umschließt den Bewehrungsstahl und zeigt hervorragende Eigenschaften in stark korrosiven Böden wie salz-alkalischen Böden und in Gebieten chemischer Anlagen. Die Lebensdauer entspricht der von Photovoltaik-Kraftwerken (über 25 Jahre).
▪ Minimale Umweltbelastung:
Bohrungen sind nur an der Pfahlgründungsstelle erforderlich, wodurch deutlich weniger Erdarbeiten als bei Einzelfundamenten anfallen und der Schutz der bestehenden Vegetation und Topographie maximiert wird.
▪ Gute Wirtschaftlichkeit:
Bei mittelgroßen bis großen Projekten sind die Stückkosten (RMB/W) in der Regel niedriger als bei PHC-Rohrpfählen, insbesondere wenn lokale Materialien (Sand, Kies, Zement) preiswert sind.
▪ Gute seismische Eigenschaften:
Die Synergie zwischen Pfahl und Boden sorgt für eine hohe Energiedissipationskapazität.
Parameter
| Installation | Boden |
| Windlast | bis zu 60 m/s |
| Schneelast | 1,4 kN/m² |
| Standards | GB50009-2012, EN1990:2002, ASCE7-05, AS/NZS1170, JIS C8955:2017,GB50017-2017 |
| Material | Eloxiertes Aluminium AL6005-T5, feuerverzinkter Stahl, verzinkter Magnesium-Aluminium-Stahl, Edelstahl SUS304 |
| Pfahldurchmesser | 250 mm ~ 300 mm |
| Florlänge | 1,5 m ~ 2,5 m |
| Betonfestigkeitsklasse | C30 (nicht niedriger als C25) |
| Garantie | 10 Jahre Garantie |
Anwendbare Szenarien
Vorsichtsszenario
Wichtige Hinweise:
▶ Geologische Untersuchung ist obligatorisch:
Die Planung und der Bohrprozess von Ortbetonpfählen hängen vollständig von den geologischen Gegebenheiten ab; sie dürfen nicht blindlings ohne vorherige geologische Untersuchung angewendet werden.
▶ Qualitätskontrolle beim Bohren:
Die Dicke des lockeren Bodens am Bohrlochgrund darf 20 mm nicht überschreiten; die Vertikalitätsabweichung des Bohrlochs muss ≤1 % betragen; nach der Reinigung des Bohrlochs sollte der Bewehrungskorb unverzüglich abgesenkt und befüllt werden, um ein verlängertes Einbringen zu vermeiden.
▶ Schutzschicht des Verstärkungskäfigs:
Um sicherzustellen, dass der Bewehrungskorb zentriert ist und um freiliegende Bewehrung und Korrosion zu verhindern, müssen Abstandshalter verwendet werden.
▶ Betonieren:
Der Beton muss in einem Arbeitsgang kontinuierlich gegossen werden; Unterbrechungen sind verboten. Durch Vibration muss die Verdichtung sichergestellt werden, jedoch darf keine Übervibration erfolgen, da dies zu Entmischung führen kann.
▶ Aushärtungszeit:
Bei normaler Temperatur müssen die Pfähle abgedeckt und mindestens 7 Tage lang feucht gehalten werden. Die obere Tragkonstruktion kann erst montiert werden, nachdem die Pfähle die geplante Tragfähigkeit erreicht haben (in der Regel nach 28 Tagen).
▶ Winterbaumaßnahmen:
Falls Bauarbeiten im Winter erforderlich sind, sollte Frostschutzmittel hinzugefügt, heißes Wasser zum Anmischen verwendet und Maßnahmen zur Isolierung der Konstruktion getroffen werden.
▶ Genauigkeit der Pfahlpositionierung:
Zur Positionierung sollte eine Totalstation oder ein GPS-Gerät verwendet werden; die Abweichung der einzelnen Pfahlpositionen sollte die Konstruktionsvorgaben nicht überschreiten (im Allgemeinen ≤10 mm).
▶ Inspektion unterirdischer Rohrleitungen:
Vor Baubeginn sollten bereits vorhandene unterirdische Rohrleitungen identifiziert und umgangen werden, um Beschädigungen zu vermeiden.
Zusammenfassung
Ortbetonpfähle sind eine ausgereifte, zuverlässige und kostengünstige Fundamentform für Photovoltaikanlagen und eignen sich besonders für große Freiflächenkraftwerke mit moderaten geologischen Bedingungen und langfristigen Anforderungen an Tragfähigkeit und Dauerhaftigkeit. Sie bieten eine hohe Geländeanpassungsfähigkeit und gute Umweltverträglichkeit, sind jedoch stark von den geologischen Gegebenheiten abhängig und können nicht unmittelbar nach der Installation genutzt werden (Wartung ist erforderlich). Bei der Entscheidungsfindung sollte ein umfassender Vergleich mit Schraubpfählen und Fertigteilpfählen unter Berücksichtigung des geologischen Gutachtens, der Bauzeit, des Budgets und der Umweltauflagen durchgeführt werden. Für Projekte mit stabilem, nicht korrosivem Boden und ausreichend Zeit sind Ortbetonpfähle die bevorzugte Option; bei Projekten mit weichem oder sandigem Boden oder engen Zeitvorgaben sollten jedoch Alternativen wie Schraubpfähle in Betracht gezogen werden.
Referenzprojekt Solar First
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